DER ZWEITE GEDANKE

Fotoprojekt über den Moment zwischen Reflex und Abwägung im politischen Gespräch

Oder: Wie fotografiert man eigentlich Demokratie?

 60 Minuten. Ein Gespräch. Ein Porträt. Und der Moment, in dem Sie innehalten dürfen.

„Das Gespräch hatte mir so gut gefallen, weil ich einfach ich selbst sein konnte und ohne Vorwürfe oder Bewertungen meine Meinung erzählt habe.“

— Magdalena

„Im Nachgang hat es nachhaltig in mir gearbeitet. Genau solche Gespräche wünsche ich mir, weil sie echte Entwicklung anstoßen können.“

— Hasan

„Das Gespräch war für mich sehr bewegend und hat vieles an die Oberfläche geholt, was ich so noch nie gesagt habe.“

— Johanna

„Du hast da etwas in mir in Bewegung gebracht – nicht mehr so sicher zu sein.“

— Alex

„Mark Schenk kreiert eine sehr vertrauensvolle und offene Interviewatmosphäre, so dass man sich sehr gut vorbereitet und durchweg wohl fühlt beim Interview.“

— Alale

„Ein respektvolles, wertfreies Gespräch auf Augenhöhe, das mich nachhaltig zum Nachdenken gebracht hat.“

— Noah

Der Ablauf

60 Minuten Zeit: Ein strukturierter Dialog, der dem Nervensystem die Sicherheit gibt, die es für echte Selbstbefragung braucht. 

Die Gespräche finden zunächst in Düsseldorf statt.

Das Gespräch ist:

  • vertraulich
  • respektvoll
  • nicht öffentlich
  • ohne Schlagabtausch

Ich diskutiere nicht gegen Sie. Ich bin neugierig und halte den Raum. Ich stelle nur Fragen.

Parallel entsteht Ihr fotografisches Porträt – ruhig, konzentriert, nah. Die Kamera ist wesentlicher Teil des Dialogs. Es geht nicht um Inszenierung. Es geht um Präsenz, Ihre Präsenz

Worum es geht

Mich interessiert der Moment zwischen Reflex und Abwägung. Der Moment, in dem aus einem ersten Impuls vielleicht ein zweiter Gedanke wird – die fotografische Dokumentation jenes kurzen Innehaltens, in dem wir unsere Eindrücke neu ordnen dürfen.

Es geht nicht um Wissensabfrage oder argumentatives Überzeugen, sondern um Ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Spannung, Unterschiedlichkeit und Entscheidungsdruck.

Sie müssen sich nicht vorbereiten.

Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.

Im Mittelpunkt steht nicht Ihre politische Position, sondern der Moment, in dem sich innere Reaktionen zeigen – und sich möglicherweise verändern.

Demokratie ist keine rein kognitive Leistung. Sie ist eine verkörperte Erfahrung, die in der Präsenz des Gegenübers beginnt.

Der zweite Gedanke unterbricht den Kreislauf der Ohnmacht und öffnet den Raum für eine beziehungsreiche demokratische Praxis.

Wer teilnehmen mag

Das Projekt richtet sich an Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Parteipräferenzen.

Entscheidend ist nicht eine bestimmte Position oder Funktion, sondern die Bereitschaft zu einem ernsthaften vertraulichen Gespräch. Ihr Temperament dürfen Sie dabei gerne zeigen.

Mandatsträger und Parteifunktionäre stehen dabei nicht im Mittelpunkt.

Veröffentlichung

Ausgewählte Porträts und Gesprächsauszüge werden sorgsam ausgewählt und kuratiert veröffentlicht (Ausstellung, Publikation, Diskursformate).

Veröffentlichungen erfolgen ausschließlich nach Ihrer persönlichen expliziten Zustimmung.

Sie behalten die Kontrolle über Ihre Darstellung.

 

Beispiel-Momente

Warum ich dieses Projekt mache

In den vergangenen Jahren habe ich viele politische Gespräche geführt – in sehr unterschiedlichen Kontexten und mit sehr unterschiedlichen Menschen.

Dabei hat mich zunehmend weniger interessiert, wer recht hat. Mich interessiert, was im Menschen geschieht, wenn Gesprächsspannung entsteht.

Ich bin überzeugt: Demokratie entscheidet sich nicht nur in Institutionen. Sie entscheidet sich auch im inneren Zustand der Beteiligten.

Ich bin Unternehmer, ehemaliger Stadtrat und OB-Kandidat, seit fünfzig Jahren Fotograf – immer auf der Suche nach dem Moment, bevor jemand entschieden hat, was er von sich zeigt.

Und ich bin kein neutraler Beobachter. Ich untersuche einen Mechanismus, dem ich selbst unterliege.

Gespräch vereinbaren

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

mark@schenk-net.de